Das 19. Jahrhundert bringt neben bedeutenden politischen Umbrüchen – Regensburg wird bayerisch – auch entscheidende Veränderungen in den Lebens- und Arbeitsbedingungen der Stadtbewohner. 

In den Patrizierburgen, die nach dem Wegzug der Reichstagsgesandten häufig leer stehen, entstehen Industrieanlagen, wie z.B. die Schnupftabakfabrik im Zanthaus. Durch die modernen Betriebe ändert sich die Arbeitsmarktsituation in Regensburg völlig. Die Industrialisierung schlägt sich auch im Anschluss an das Eisenbahnnetz nieder; technische Moderne macht sich im Weichbild der Stadt mit der Pflasterung der Straßen, deren Beleuchtung oder dem Bau einer flächendeckenden Kanalisation bemerkbar.

ab 8. Jgst.
Treffpunkt: Altes Rathaus
Dauer:
1,5 Stunden
Kosten: 80,00 €

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Stadtführung für Oberstufe: Regensburg im 19. Jahrhundert – industrielle Lebens- und Arbeitswelten